Worfelden, 17. Juli 2021 – Aufgrund der weiterhin dramatischen Lage in mehreren Landkreisen hat der Krisenstab des Landes Rheinland-Pfalz dringend um Unterstützung gebeten. Das Land Hessen reagierte umgehend und entsandte am heutigen Samstag Sanitätseinheiten in das besonders betroffene Gebiet im Landkreis Ahrweiler. Insgesamt wurden fast 150 Einsatzkräfte mobilisiert, darunter auch Kräfte aus dem Kreis Groß-Gerau.
Damit erhöht sich die Zahl der aus Hessen entsandten Spezialisten auf rund 900 Helferinnen und Helfer, die in den Krisengebieten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen aktiv sind.
Innenminister Peter Beuth betonte:
„Unsere Einsatzkräfte setzen alles daran, Menschenleben zu retten, die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen und die beschädigte Infrastruktur Stück für Stück wiederherzustellen. Die Zusammenarbeit der Katastrophenschutzbehörden der Länder ist eng und fortlaufend – wir stehen bereit, weitere Hilfe zu leisten, wenn sie gebraucht wird.“
Am Nachmittag sammelten sich zwölf Schnelleinsatzgruppen Transport in Limburg, um gemeinsam in das Einsatzgebiet nahe des Nürburgrings aufzubrechen. Ihre Aufgabe: die Unterstützung der Einsatzleitung bei der Evakuierung und Verlegung von Patienten.
Die Einheiten gehören zu den Sanitätszügen des hessischen Katastrophenschutzes und stammen aus Städten und Landkreisen wie Kassel, Marburg, Frankfurt, Darmstadt, sowie Schwalm-Eder, Werra-Meißner, Gießen, Lahn-Dill, Limburg-Weilburg, Main-Kinzig und Offenbach. Insgesamt wurden 48 Fahrzeuge und 144 Einsatzkräfte in Marsch gesetzt.
Die Feuerwehr Worfelden spricht allen Helferinnen und Helfern ihren Dank und ihre Anerkennung für diesen wichtigen und selbstlosen Einsatz aus.